



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
Epiregulin Double Nickase Plasmid (h) | sc-404273-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Epiregulin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404273-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EREG kodiert Epiregulin, einen sezernierten Liganden der EGF-Familie, der die EGFR/ERBB-Signalübertragung aktiviert und dadurch Proliferation, Migration und Differenzierung von Epithel- und Stromazellen reguliert. Die Bindung von Epiregulin an Rezeptor-Tyrosinkinasen fördert nachgeschaltete Aktivität der MAPK/ERK- und PI3K/AKT-Signalwege und beeinflusst damit Zellzyklusprogression und Überlebensprogramme. Eine aberrante EREG-Expression wurde mit fehlregulierten Entzündungsreaktionen, Phänotypen der Wundheilung und onkogenen Signalkontexten in Verbindung gebracht, in denen ein Umbau der EGFR-Signalwege zu Tumorwachstum, Invasion und Crosstalk mit dem Mikroumfeld beiträgt. Als Modulator auf Ligandenebene der ERBB-Netzwerk-Output wird EREG häufig in Modellen der Epithelbiologie, zytokingetriebener Signalgebung und krebsassoziierter Signalwegabhängigkeiten untersucht.
Epiregulin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EREG-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EREG abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EREG-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EREG-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.