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EPAS-1/HIF-2 alpha CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400647-ACT | 20 µg | $397.00 |
EPAS1 kodiert EPAS-1/HIF-2α, einen sauerstoffsensitiven Transkriptionsfaktor, der mit ARNT zusammenwirkt, um während Hypoxie Genexpressionsprogramme zu koordinieren. EPAS-1/HIF-2α reguliert über die transkriptionelle Kontrolle hypoxie-reaktiver Zielgene Signalwege, die Angiogenese, Erythropoese, Eisenstoffwechsel und die glykolytische Anpassung steuern. Seine Aktivität wird durch Prolyl-Hydroxylierung und einen VHL-abhängigen proteasomalen Abbau geprägt und verknüpft so die Sauerstoffverfügbarkeit mit dem zellulären Stoffwechsel und Stressantworten. Eine fehlregulierte EPAS1-Signalgebung ist an abnormem vaskulärem und metabolischem Remodeling beteiligt und wird mit hypoxiegetriebenen Phänotypen in Verbindung gebracht, die für die Krebsbiologie sowie die Forschung zu kardiopulmonalen Erkrankungen relevant sind.
EPAS-1/HIF-2 alpha Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen EPAS1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
EPAS-1/HIF-2 alpha Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des EPAS1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der EPAS1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen EPAS-1/HIF-2 alpha-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native EPAS1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von EPAS-1/HIF-2 alpha-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des EPAS-1/HIF-2 alpha-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem EPAS1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.