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EP4 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401146-ACT | 20 µg | $397.00 |
PTGER4 kodiert den humanen Prostaglandin‑E‑Rezeptor 4 (EP4), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der PGE2 bindet, um die Adenylatcyclase zu stimulieren und cAMP zu erhöhen; dadurch werden PKA/CREB‑Signalwege und nachgeschaltete Transkriptionsprogramme aktiviert. Die EP4‑Signalgebung überschneidet sich mit PI3K–AKT‑ und ERK/MAPK‑Signalwegen und moduliert kontextabhängig Zellüberleben, Migration, Gefäßpermeabilität und die Zytokinproduktion. Dieser Rezeptor trägt zur Regulation angeborener und adaptiver Immunantworten bei und ist über prostaglandinvermittelte Rückkopplungen in inflammatorische Regelkreise eingebunden. Eine Fehlregulation der PTGER4/EP4‑Aktivität wurde mit immunologischen und entzündlichen Phänotypen in Verbindung gebracht und wird häufig in Modellen zu Tumor‑Immun‑Interaktionen und Gewebeumbau untersucht.
EP4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PTGER4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
EP4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PTGER4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PTGER4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen EP4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PTGER4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von EP4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des EP4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PTGER4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.