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EN1/Engrailed 1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405900-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
EN1/Engrailed 1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405900-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EN1 (Engrailed 1) kodiert einen Homeobox-Transkriptionsfaktor, der die embryonale Musterbildung und die neuronale Entwicklung reguliert, indem er Genexpressionsprogramme steuert, die an der Festlegung des Zellschicksals, der Differenzierung und der Axonführung beteiligt sind. In humanen Zellen trägt EN1 zu transkriptionellen Netzwerken bei, die mit entwicklungsbiologischen Signalwegen wie Wnt/β-Catenin und SHH verknüpft sind und dadurch regionale Identität sowie die Gewebemorphogenese beeinflussen. Eine fehlregulierte EN1-Expression oder epigenetische Kontrolle wurde in verschiedenen Kontexten mit veränderten Linien-Programmen und tumorassoziierten Phänotypen in Verbindung gebracht, was EN1 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der Reaktivierung entwicklungsbiologischer Programme und von Zellzustandsübergängen macht. EN1 wird daher häufig in Modellen der Neuroentwicklung, der Aufrechterhaltung neuronaler Funktionen und der krankheitsrelevanten transkriptionellen Umprogrammierung untersucht.
EN1/Engrailed 1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EN1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EN1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EN1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EN1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.