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Emx1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402711-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Emx1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402711-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EMX1 kodiert den Homeobox-Transkriptionsfaktor Emx1, ein sequenzspezifisches DNA-bindendes Protein, das während der menschlichen Neuroentwicklung zur Musterbildung des dorsalen Telencephalons und zur Kortexentwicklung beiträgt. Emx1 reguliert Genexpressionsprogramme, die mit neuronaler Schicksalsfestlegung, Progenitor-Proliferation und regionaler Identität verknüpft sind, und ist in übergeordnete transkriptionelle Netzwerke eingebunden, die die Entwicklung des Vorderhirns koordinieren. Störungen der EMX1-assoziierten Regulationskreise sind für die Untersuchung von Mechanismen relevant, die neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und einer veränderten kortikalen Organisation zugrunde liegen, und EMX1 wird zudem häufig als Referenzlokus zur Bewertung der Leistungsfähigkeit von Genome-Engineering in humanen Zellen verwendet. Als nukleärer Transkriptionsfaktor stellt Emx1 ein gut zugängliches Modellsystem dar, um zu untersuchen, wie entwicklungsbiologische Transkriptionsprogramme Zellzustandsübergänge und Linienentscheidungen prägen.
Emx1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EMX1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EMX1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EMX1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EMX1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.