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EMMPRIN/CD147 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400589-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
EMMPRIN/CD147 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400589-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Basigin (BSG), auch bekannt als EMMPRIN/CD147, ist ein stark glykosyliertes Transmembranprotein der Immunglobulin-Superfamilie, das Zell‑Zell‑ und Zell‑Matrix‑Interaktionen organisiert und mehrere Signalnetzwerke moduliert. Es ist vor allem dafür bekannt, die Produktion von Matrixmetalloproteinasen (MMP) zu stimulieren und den Umbau der extrazellulären Matrix zu fördern, mit nachgelagerten Effekten auf Invasion, angiogene Antworten und entzündliche Signalgebung. CD147 fungiert außerdem als Chaperon für Monocarboxylat-Transporter (z. B. MCT1/MCT4) und verknüpft den Laktattransport mit metabolischer Reprogrammierung und hypoxieadaptiven Signalwegen. Eine fehlregulierte BSG-Expression ist mit Tumorprogression, Fibrose und Pathogen‑Wirt‑Zell‑Interaktionen assoziiert und macht BSG zu einem zentralen Knotenpunkt für Studien zur mikroenvironmentalen Umgestaltung und metabolischen Kopplung.
EMMPRIN/CD147 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BSG-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BSG abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BSG-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BSG-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.