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eIF2C Double Nickase Plasmid (h) | sc-400813-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
eIF2C Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400813-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Human AGO2 (eIF2C2) kodiert Argonaute 2, den katalytischen Kern des RNA-induzierten Silencing-Komplexes (RISC), der kleine RNAs bindet und eine sequenzspezifische, posttranskriptionelle Genregulation steuert. AGO2 vermittelt für ausgewählte siRNA- und miRNA-Ziele eine endonukleolytische „Slicer“-Aktivität und trägt damit zur mRNA-Spaltung, Translationsrepression und zum mRNA-Abbau bei. Über diese Funktionen prägt es Signalwege, die Proliferation, Differenzierung, angeborene antivirale Antworten und stressadaptative Programme kontrollieren. Eine fehlregulierte AGO2-Expression oder RISC-Aktivität wurde mit veränderten miRNA-Netzwerken in zahlreichen Krebserkrankungen und neurologischen Störungen in Verbindung gebracht, was AGO2 als mechanistischen Knotenpunkt für die Untersuchung von RNA-Silencing und genregulatorischen Schaltkreisen stützt.
eIF2C Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AGO2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AGO2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AGO2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AGO2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.