
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
eIF1 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-423216 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen **Eif1** kodiert den eukaryotischen Translationsinitiationsfaktor 1 (eIF1), eine konservierte Komponente des 43S-Präinitiationskomplexes, die während der cap-abhängigen Translationsinitiation eine präzise Auswahl des Startcodons fördert. Indem eIF1 die Stringenz des Scannings durchsetzt und eine offene Konformation der 40S-Untereinheit stabilisiert, trägt es zur Kontrolle der globalen Proteinsynthese und zur Integrität des Proteoms bei. Diese Funktion verknüpft **Eif1** mit Programmen der translationalen Kontrolle, die über mRNA-selektive Initiation Zellwachstum, Stressanpassung und Differenzierung prägen. Eine Störung der Genauigkeit der Translationsinitiation ist für krankheitsassoziierte Zustände mit veränderter Proteostase und aberranter Wachstumssignalgebung breit relevant, wodurch **Eif1** ein geeigneter Ansatzpunkt für mechanistische Studien zur translationalen Fehlregulation ist.
Das eIF1 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Eif1-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Eif1-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Eif1 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die eIF1-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Eif1-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der eIF1-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.