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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
EID-1 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-425516 | 20 µg | $397.00 | |||
EID-1 HDR Plasmid (m) | sc-425516-HDR | 20 µg | $445.00 |
EID-1 (Eid1) ist ein nukleäres Protein, das als hemmender Regulator der Transkription wirkt und am besten durch Interaktionen charakterisiert ist, die die Retinoblastom-(RB)–E2F-Achse sowie andere Transkriptionsfaktor-Komplexe modulieren, welche die Zellzyklusprogression und Differenzierungsprogramme steuern. Durch die Beeinflussung der Aktivität transkriptioneller Koregulatoren kann EID-1 die Expression proliferationsbezogener Gene, die Festlegung von Zelllinien (Lineage Commitment) und zelluläre Stressantworten beeinflussen, die von streng regulierten Chromatin- und Transkriptionszuständen abhängen. Eine veränderte Kontrolle RB/E2F-gekoppelter Netzwerke ist für onkogene Transformation und Gewebehomöostase breit relevant, wodurch Eid1 einen nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien zur Wachstumskontrolle in murinen Zellmodellen darstellt. Die gezielte Perturbation von Eid1 wird zudem eingesetzt, um kontextspezifische Ergebnisse transkriptioneller Repression gegenüber Aktivierung während entwicklungsregulierter Übergänge zu untersuchen.
EID-1 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Eid1-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid im Pool koexprimiert eine einzigartige sgRNA, die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Eid1-Lokus abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease, und kodiert für GFP, um die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen zu ermöglichen. Diese Multi-Guide-Strategie erhöht die Wahrscheinlichkeit, Frameshifts oder Deletionen zu induzieren, die zu einem funktionellen Knockout führen, und bietet damit eine robustere Alternative zu Single-Guide-Ansätzen. An mehreren Stellen induzierte DSBs werden durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ) oder, bei Verwendung mit der enthaltenen HDR-Donor-Matrize, durch homologe Reparatur (HDR) an einer definierten Zielstelle innerhalb des Lokus repariert.
Bei Verwendung in Verbindung mit dem RFP-exprimierenden HDR-Donor können GFP- und RFP-Fluoreszenz gemeinsam genutzt werden, um transfizierte von editierten Zellpopulationen zu unterscheiden, was die auf Durchflusszytometrie basierenden Sortier- und Klonauswahl-Workflows optimiert.
Für Anwendungen, die bestätigte, selektierbare Knockout-Klone erfordern, enthält das EID-1 HDR-Plasmid (m) ein HDR-Donorkonstrukt mit einer Puromycin-Resistenzkassette (PuroR) und einem Reporter für rotes fluoreszierendes Protein (RFP), flankiert von Homologiearmen, die für eine definierte Eid1 Zielstelle spezifisch sind.
Bei Co-Transfektion mit dem EID-1 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m):
Das HDR-Donorkonstrukt verfügt über loxP-Stellen, die die PuroR-RFP-Selektionskassette flankieren, um eine saubere Markerentfernung nach der Klonbestätigung zu ermöglichen. Die transiente Expression der Cre-Rekombinase über das enthaltene Cre-Vektor: sc-418923 schneidet die Kassette heraus, wobei eine minimale Rest-loxP-Stelle innerhalb des Eid1-Lokus verbleibt und potenzielle Störeffekte auf nachgeschaltete Assays eliminiert werden.
Dieser zweistufige Ansatz:
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.