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Eg5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402276-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Eg5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402276-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Eg5, kodiert durch das humane KIF11-Gen, ist ein mitotisches Kinesin-Motorprotein, das für den Aufbau einer bipolaren Spindel und die Trennung der Zentrosomen während der Zellteilung unerlässlich ist. Durch das Quervernetzen und gegeneinander Verschieben antiparalleler Mikrotubuli treibt Eg5 die Separation der Spindelpole an und unterstützt die präzise Ausrichtung (Kongression) und Trennung der Chromosomen. Seine Aktivität ist in die Kontrolle durch den Spindelassemblierungs-Checkpoint sowie in die Mikrotubuli-Dynamik eingebunden und trägt so zur Aufrechterhaltung der Genomstabilität bei. Eine fehlregulierte Eg5-Funktion oder -Expression ist mit aberranten Mitoseabläufen, Aneuploidie und proliferativen Phänotypen assoziiert, die für die Krebsbiologie und die Forschung zur chromosomalen Instabilität relevant sind.
Eg5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des -Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die -Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit -Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.