Date published: 2026-8-10

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EG-VEGF CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404774-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • EG-VEGF CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • EG-VEGF CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom EG-VEGF CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom EG-VEGF CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der PROK1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: EG-VEGF: sc-390741
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    EG-VEGF CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404774-ACT
    20 µg
    $397.00

    PROK1 kodiert den von endokrinen Drüsen abgeleiteten VEGF (EG-VEGF), ein sezerniertes, proangiogenes Zytokin, das vor allem über die G‑Protein‑gekoppelten Rezeptoren PROKR1 und PROKR2 signalisiert und so die Migration von Endothelzellen, die Gefäßpermeabilität und das vaskuläre Remodeling reguliert. EG‑VEGF zeigt eine gewebeselektive Aktivität und trägt zur endokrinen und reproduktiven vaskulären Spezialisierung bei, indem es extrazelluläre Signale mit nachgeschalteten MAPK/ERK‑, PI3K/AKT‑ und calciumabhängigen Signalprogrammen verknüpft. In der Humanbiologie wird eine fehlregulierte PROK1‑Signalgebung mit aberranter Angiogenese und Veränderungen des inflammatorischen Mikromilieus in Verbindung gebracht, was PROK1 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der Regulation vaskulärer Nischen macht. Dieser Signalweg wird häufig in Kontexten untersucht, in denen die Kommunikation zwischen Endothel und Stroma sowie sauerstoff‑ oder zytokinresponsive Transkriptionsprogramme den Gewebeumbau beeinflussen.

    EG-VEGF Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PROK1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    EG-VEGF Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PROK1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PROK1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen EG-VEGF-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PROK1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von EG-VEGF-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des EG-VEGF-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PROK1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.