
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
eEF2K Double Nickase Plasmid (h) | sc-402166-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
eEF2K Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402166-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EEF2K kodiert die eukaryotische Elongationsfaktor‑2‑Kinase (eEF2K), eine Ca2+/Calmodulin‑abhängige Serin/Threonin‑Kinase, die eEF2 phosphoryliert, dadurch die ribosomale Translokation verlangsamt und die Proteinsynthese unter zellulärem Stress drosselt. Als nachgeschalteter Effektor von Netzwerken zur Nährstoff‑ und Energiesensorik, darunter mTOR‑ und AMPK‑Signalwege, trägt eEF2K dazu bei, die Translation mit Autophagie und metabolischer Anpassung zu koordinieren. Dieser Signalweg beeinflusst Zellwachstum, Überleben und synaptische Plastizität, indem er die globale und selektive mRNA‑Translation fein abstimmt. Veränderte eEF2K‑Aktivität und eEF2‑Phosphorylierung wurden sowohl bei krebsassoziierten Stressantworten als auch bei neurologischen und metabolischen Erkrankungen beschrieben, was die Relevanz für mechanistische Studien unterstreicht.
eEF2K Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EEF2K-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EEF2K abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EEF2K-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EEF2K-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.