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ECM29 Double Nickase Plasmid (h) | sc-409848-NIC | 20 µg | $410.00 |
KIAA0368 kodiert ECM29, ein großes Gerüstprotein, das mit dem 26S-Proteasom assoziiert ist und die Assemblierung, Lokalisation und Qualitätskontrolle des Proteasoms mitkoordiniert. Durch die Modulation der Proteasom-Dynamik beeinflusst ECM29 den ubiquitinabhängigen Proteinabbau und greift in Proteostase-Signalwege ein, die den Zellzyklus, DNA-Schadensantworten und Stresssignalgebung steuern. Eine veränderte Proteasomregulation wurde mit einer fehlgesteuerten Degradation wichtiger Signalproteine sowie mit umfassenderen Störungen der zellulären Homöostase in Verbindung gebracht, die für die Krebsbiologie und die Neurodegenerationsforschung relevant sind. Daher wird ECM29 häufig in Kontexten untersucht, in denen Proteasomfunktion, Ubiquitinierung und zelluläre Stressanpassung zentrale experimentelle Variablen sind.
ECM29 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KIAA0368-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KIAA0368 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KIAA0368-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KIAA0368-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.