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E2F1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400123-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
E2F1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400123-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
E2F1 kodiert einen sequenzspezifischen Transkriptionsfaktor, der mitogene Signale mit dem Fortschreiten des Zellzyklus verknüpft, indem er Gene aktiviert, die für den G1/S-Übergang und die DNA-Replikation erforderlich sind. Die Aktivität von E2F1 wird streng durch den RB1-Signalweg und die Cyclin-abhängige Kinase-Signalgebung reguliert, und E2F1 ist an Kontrollpunkten beteiligt, die Proliferation mit Apoptose sowie DNA-Schadensantworten koordinieren. Eine fehlregulierte E2F1-Signalgebung ist häufig mit abweichender Zellzykluskontrolle und genomischer Instabilität assoziiert, was E2F1 für Studien zur onkogenen Transformation, Replikationsstress und Tumorsuppressor-Netzwerken relevant macht. Als nachgeschalteter Effektor der RB/E2F- und p53-gekoppelten Stresssignalwege wird E2F1 breit genutzt, um die transkriptionelle Kontrolle der Proliferation und Entscheidungen über das Zellschicksal zu untersuchen.
E2F1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des E2F1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von E2F1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die E2F1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit E2F1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.