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DZIP3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403972-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DZIP3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403972-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DZIP3 (DAZ-interagierendes Zinkfingerprotein 3) ist eine Zinkfinger-enthaltende E3-Ubiquitin-Ligase, die an ubiquitinabhängigem Proteinabbau und an der Regulation von Signalnetzwerken beteiligt ist, welche Zellwachstum und Stressantworten steuern. Über seine Ubiquitinierungsaktivität und Protein-Protein-Interaktionen wird DZIP3 mit Proteostase, transkriptioneller Regulation und der Modulation von Signalwegdynamiken in Verbindung gebracht, die die zelluläre Homöostase beeinflussen. Eine veränderte Expression oder Aktivität von DZIP3 wurde in Studien zur Tumorbiologie und zu anderen komplexen Erkrankungen beschrieben, was mechanistische Untersuchungen dazu motiviert, wie DZIP3-abhängige Ubiquitinierung nachgelagerte Phänotypen prägt. Die funktionelle Untersuchung von DZIP3 unterstützt die Forschung zu Signalweg-Crosstalk, kontextspezifischer Signalgebung sowie Genotyp-Phänotyp-Beziehungen in humanen Zellsystemen.
DZIP3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DZIP3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DZIP3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DZIP3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DZIP3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.