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DSC1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402944-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
DSC1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402944-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Humanes **DSC1** kodiert **Desmocollin‑1**, ein kalziumabhängiges Adhäsionsprotein der Cadherin‑Familie, das in **Desmosomen** stratifizierter Epithelien lokalisiert ist. DSC1 unterstützt stabile interzelluläre Verbindungen, indem es desmosomale Cadherin‑Interaktionen vermittelt und über **Plakoglobin**, **Plakophiline** und **Desmoplakin** an die **Intermediärfilamente** ankoppelt; dadurch trägt es zur Integrität der epidermalen Barriere und zur Gewebemechanik bei. Seine Expression ist eng an Programme der Keratinozytendifferenzierung und die epitheliale Morphogenese gekoppelt, und eine veränderte DSC1‑Regulation wird im Zusammenhang mit beeinträchtigter Zell‑Zell‑Adhäsion, epithelialer Dysplasie und Tumorbiologie untersucht. Da das Remodeling von Desmosomen mit Zytoskelettdynamik und Stresssignalen verknüpft ist, wird DSC1 häufig in Signalwegen untersucht, die epithelialen Zusammenhalt, Differenzierung und Migration steuern.
DSC1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen DSC1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
DSC1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des DSC1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der DSC1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen DSC1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native DSC1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von DSC1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des DSC1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem DSC1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.