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DP2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404990-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DP2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404990-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PTGDR2 kodiert DP2 (auch bekannt als CRTH2), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der Prostaglandin D2 und verwandte Lipidmediatoren bindet, um Chemotaxis, Aktivierung und Zytokinprogramme in Typ‑2‑Immunzellen zu regulieren, darunter Th2‑Lymphozyten, Eosinophile und Basophile. Die DP2‑Signalgebung nutzt cAMP‑abhängige Signalwege und nachgeschaltete Effektoren wie MAPK‑ und PI3K‑Module und prägt so die Rekrutierung entzündlicher Zellen sowie deren Effektorfunktionen an Schleimhautoberflächen. Diese Achse wird häufig im Kontext allergischer Entzündungen und allgemeinerer Immundysregulation untersucht, bei denen veränderte Prostaglandin‑Signalgebung die Leukozytenmigration und den Gewebeumbau beeinflussen kann. Als Membranrezeptor mit klar definierter, ligandengesteuerter Signalübertragung bietet DP2 einen gut zugänglichen Angriffspunkt, um eicosanoidvermittelte Kommunikation zwischen stromalen und immunologischen Kompartimenten zu untersuchen.
DP2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PTGDR2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PTGDR2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PTGDR2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PTGDR2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.