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DOCK 180 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401387-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DOCK 180 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401387-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DOCK1 kodiert DOCK180, einen atypischen Guanin-Nukleotid-Austauschfaktor, der GTPasen der Rac-Familie aktiviert und so den Umbau des Aktinzytoskeletts koordiniert. Über Interaktionen mit Adapterproteinen wie ELMO reguliert DOCK180 integrinabhängige Adhäsion, die Bildung von Lamellipodien, Phagozytose und gerichtete Zellmigration, indem es Signale von Rezeptor-Tyrosinkinasen und Chemokin-Signalwegen integriert. Diese Signalachse unterstützt Prozesse wie das Trafficking von Immunzellen und die Dynamik von Epithelien; eine Fehlregulation der DOCK1-abhängigen Rac-Signalgebung wurde in mehreren Krebszusammenhängen mit invasivem Verhalten und verändertem Metastasierungspotenzial in Verbindung gebracht. Die DOCK1-Aktivität wird zudem in entzündlichen und neuroentwicklungsbezogenen Kontexten untersucht, in denen die Kontrolle des Zytoskeletts und Zellbewegung zentral für den Phänotyp sind.
DOCK 180 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DOCK1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DOCK1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DOCK1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DOCK1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.