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DnaJC3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-405100-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
DnaJC3 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-405100-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
DNAJC3 kodiert DnaJC3, einen mit dem endoplasmatischen Retikulum (ER) assoziierten Hsp40‑Co‑Chaperon, der die Proteostase moduliert, indem er mit BiP/GRP78 interagiert und die PERK‑vermittelte Signalweiterleitung während der unfolded protein response (UPR) abschwächt. Durch die Kopplung von Chaperon‑Aktivität an die ER‑Stress-Sensorik trägt DnaJC3 zur Regulation der Translationskontrolle, der Protein-Faltungskapazität und der Erholung von proteotoxischem Stress bei – mit nachgeschalteten Effekten auf Apoptose und inflammatorische Signalwege. Eine Fehlregulation von ER‑Stresswegen unter Beteiligung von DnaJC3 wurde mit einer erhöhten zellulären Vulnerabilität in metabolischen und neurodegenerativen Kontexten in Verbindung gebracht, in denen eine chronische UPR‑Aktivierung die sekretorische Funktion und die mitochondriale Homöostase beeinträchtigen kann. Als Knotenpunkt der ER‑Qualitätskontrolle ist DnaJC3 für mechanistische Studien zur Stressanpassung, zum Proteom‑Remodeling und zu Zellschicksalsentscheidungen unter Nährstoff- oder oxidativem Stress relevant.
DnaJC3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen DNAJC3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
DnaJC3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des DNAJC3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der DNAJC3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen DnaJC3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native DNAJC3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von DnaJC3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des DnaJC3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem DNAJC3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.