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DNA pol β Double Nickase Plasmid (h) | sc-402861-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DNA pol β Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402861-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
POLB kodiert die DNA-Polymerase Beta (DNA-Pol β), ein Schlüsselenzym des Base-Excision-Repair-(BER)-Reparaturwegs, das einzelbasige Lücken auffüllt und während der Reparatursynthese 5′-Desoxyribosephosphat-Intermediate verarbeitet. Durch das koordinierte Zusammenspiel mit XRCC1, DNA-Ligase III und DNA-Glykosylasen trägt DNA-Pol β dazu bei, die Genomintegrität nach oxidativen Schäden, Alkylierung und spontanem Basenverlust zu erhalten. Eine veränderte POLB-Aktivität oder -Expression wurde mit erhöhter Mutagenese und chromosomaler Instabilität in Verbindung gebracht, wodurch dieser Reparaturweg mit Mechanismen verknüpft ist, die zur Krebsbiologie und zum altersassoziierten Rückgang der genomischen Stabilität beitragen. Als zentraler BER-Faktor wird DNA-Pol β häufig hinsichtlich ihres Einflusses auf DNA-Schadenssignalisierung, Replikationsstress-Antworten und die zelluläre Empfindlichkeit gegenüber genotoxischen Stressoren untersucht.
DNA pol β Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des POLB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von POLB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die POLB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit POLB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.