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DMP-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402197-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DMP-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402197-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DMP1 kodiert Dentin Matrix Acidic Phosphoprotein 1 (DMP-1), ein extrazelluläres Matrix-Phosphoprotein der SIBLING-Familie, das proteolytisch prozessiert wird und zur Bildung mineralisierter Gewebe beiträgt. DMP-1 reguliert die Reifung von Osteozyten und die Phosphathomöostase und ist in Biomineralisierungsprogramme eingebunden, die die Organisation der kollagenen Matrix mit der Ablagerung von Hydroxylapatit koordinieren. In der Knochen- und Zahnbiologie beeinflusst DMP-1 Signalnetzwerke, die mit dem Umbau der extrazellulären Matrix, integrinvermittelten Zell–Matrix-Interaktionen und der Handhabung von Mineralionen verknüpft sind. Eine veränderte DMP1-Funktion oder -Expression wird mit erblichen Phänotypen der hypophosphatämischen Rachitis/Osteomalazie sowie weiteren Störungen der Dentin- und Knochenmineralisierung in Verbindung gebracht, was DMP1 zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien der Skelettmatrixbiologie macht.
DMP-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DMP1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DMP1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DMP1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DMP1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.