Date published: 2026-7-11

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DIP2C CRISPR Activation Plasmid (h): sc-411642-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • DIP2C CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • DIP2C CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom DIP2C CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom DIP2C CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der DIP2C-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    DIP2C CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-411642-ACT
    20 µg
    $397.00

    DIP2C CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-411642-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das humane DIP2C (Disco-Interacting Protein 2, Homolog C) ist ein kernassoziiertes Protein, das mit der chromatinverknüpften Regulation der Genexpression und der Aufrechterhaltung zellulärer Identitätsprogramme in Verbindung gebracht wird. Berichten zufolge sind Mitglieder der DIP2-Familie an der epigenetischen Kontrolle, an DNA‑methylierungsassoziierten Prozessen sowie an differenzierungsbezogenen Transkriptionsnetzwerken beteiligt, die Proliferation und Linienfestlegung prägen. Veränderte DIP2C-Expression und Kopienzahlveränderungen wurden in mehreren Tumorkontexten beobachtet, was seine Relevanz für dysregulierte Transkriptionszustände und ein genomweites regulatorisches Remodeling unterstützt. Diese Eigenschaften machen DIP2C zu einem geeigneten Ziel, um Transkriptionskontrolle, Zellzustandsübergänge und krebsrelevante regulatorische Schaltkreise in menschlichen Zellen zu untersuchen.

    DIP2C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen DIP2C-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    DIP2C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des DIP2C-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der DIP2C-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen DIP2C-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native DIP2C-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von DIP2C-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des DIP2C-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem DIP2C-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.