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Dia 2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403238-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Dia 2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403238-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DIAPH2 kodiert das diaphanous-verwandte Formin Dia2, einen Faktor für Aktin-Nukleation und -Elongation, der den zytoskeletalen Umbau nachgeschaltet an die Signalübertragung durch GTPasen der Rho-Familie koordiniert. Dia2 unterstützt die Bildung linearer F‑Aktin-Strukturen, beeinflusst dadurch Zellpolarität, Adhäsion und Migration und trägt über das Zusammenspiel von Aktin und Mikrotubuli zu Prozessen wie Zytokinese und Vesikeltransport bei. Als X‑chromosomal lokalisiertes Gen wurde DIAPH2 im Kontext der Reproduktionsbiologie und entwicklungsbezogener Phänotypen untersucht; zudem ist eine veränderte Regulation der Aktindynamik unter Beteiligung von Forminen in Modellen zur Genomstabilität, Gewebemorphogenese und Krebszellinvasion häufig relevant.
Dia 2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DIAPH2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DIAPH2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DIAPH2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DIAPH2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.