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DET1 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-406735 | 20 µg | $397.00 |
DET1 (de-etiolated homolog 1) kodiert einen konservierten nukleären Regulator, der als Gerüstprotein innerhalb der CUL4–DDB1‑E3‑Ubiquitinligase-Maschinerie fungiert und dabei hilft, den ubiquitinabhängigen Proteinabbau zu koordinieren. Über diesen Komplex trägt DET1 zur transkriptionellen Kontrolle und zu chromatinassoziierten Prozessen bei, die den Zellzyklusverlauf, DNA-Schadensantworten und die Proteostase beeinflussen. Die DET1-Aktivität überschneidet sich mit durch Ubiquitinierung regulierten Signalprogrammen, darunter Signalwege, die die Expression proliferations- und stressadaptiver Gene beeinflussen. Eine Fehlregulation der DET1-assoziierten Ubiquitinligase-Funktion wurde mit veränderten Transkriptionsnetzwerken und Phänotypen der genomischen Stabilität in Verbindung gebracht, die für die Krebsbiologie und andere Erkrankungen mit gestörter Proteostase relevant sind.
Das DET1 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des DET1-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des DET1-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von DET1 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die DET1-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von DET1-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der DET1-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.