Date published: 2026-7-11

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Dermcidin CRISPR Activation Plasmid (h): sc-401346-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Dermcidin CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Dermcidin CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Dermcidin CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Dermcidin CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der DCD-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Dermcidin: sc-398429
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    Dermcidin CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-401346-ACT
    20 µg
    $397.00

    Dermcidin CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-401346-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das humane DCD-Gen kodiert Dermcidin, einen sekretieren Peptidvorläufer, der in ekkrinen Schweißdrüsen stark exprimiert wird und durch proteolytische Prozessierung in antimikrobielle und bioaktive Fragmente zerlegt wird. Von Dermcidin abgeleitete Peptide tragen zur angeborenen Barriereabwehr bei, indem sie mikrobielle Membranen stören und die Mikroenvironmenten von Haut und Schleimhäuten prägen; weitere Fragmente wurden zudem mit zellulären Stressantworten und Überlebenssignalen in Verbindung gebracht. Veränderte DCD-Expression wurde in verschiedenen Entzündungskontexten und bei mehreren Krebsarten beschrieben, wo sie mit Veränderungen in Proliferation, Toleranz gegenüber oxidativem Stress und Interaktionen zwischen Tumor und Mikroumgebung assoziiert ist. Diese Eigenschaften machen DCD zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der epithelialen Homöostase, der Biologie sekretierter Peptide und der mikroenvironmentalen Regulation im Kontext krankheitsassoziierten Remodelings.

    Dermcidin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen DCD-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Dermcidin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des DCD-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der DCD-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Dermcidin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native DCD-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Dermcidin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Dermcidin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem DCD-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.