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DBH Double Nickase Plasmid (h) | sc-402441-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DBH Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402441-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Dopamin-β-Hydroxylase (DBH) ist eine kupferabhängige Monooxygenase, die in sekretorischen Vesikeln sympathischer Neuronen und adrenaler Chromaffinzellen die Umwandlung von Dopamin zu Noradrenalin katalysiert. Durch die Kontrolle des Dopamin:Noradrenalin-Verhältnisses beeinflusst DBH die Catecholamin-Biosynthese, die adrenerge Neurotransmission und die stressresponsive neuroendokrine Signalübertragung. Die DBH-Aktivität überschneidet sich mit der Tyrosinverwertung und den Signalwegen der vesikulären Monoamin-Handhabung und prägt dadurch nachgeschaltete adrenerge Rezeptorsignale sowie zyklische Nukleotid-gekoppelte Antworten. Genetische und regulatorische Variationen in DBH wurden mit Störungen der autonomen Funktion und neuropsychiatrischen Phänotypen in Verbindung gebracht, was DBH zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien der Catecholamin-Homöostase macht.
DBH Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DBH-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DBH abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DBH-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DBH-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.