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D5DR Double Nickase Plasmid (h) | sc-404047-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
D5DR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404047-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DRD5 kodiert den Dopaminrezeptor D5 (D5DR), einen G‑Protein-gekoppelten Rezeptor, der überwiegend an Gs/olf koppelt, um die Adenylylcyclase zu stimulieren, cAMP zu erhöhen und PKA‑abhängige Signalwege zu aktivieren. Die D5DR-Signalübertragung greift in die dopaminregulierte synaptische Transmission, die neuronale Erregbarkeit und die Modulation nachgeschalteter Signalwege ein, darunter CREB‑vermittelte Transkriptionsprogramme. In Gehirn und peripheren Geweben trägt DRD5 über cAMP‑Signalgebung und Rezeptor‑Crosstalk mit anderen GPCR- und Ionenkanal-Signalwegen zur Regulation der Funktion neuronaler Schaltkreise sowie zur vaskulären/renalen Homöostase bei. Eine fehlregulierte dopaminerge Signalübertragung unter Beteiligung von DRD5 wurde im Zusammenhang mit neuropsychiatrischen Phänotypen und der Blutdruckregulation untersucht, was DRD5 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zur Biologie dopaminerger Signalwege macht.
D5DR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DRD5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DRD5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DRD5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DRD5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.