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D1DR/Dopamine Receptor D1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400532-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
D1DR/Dopamine Receptor D1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400532-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
DRD1 kodiert den Dopaminrezeptor D1 (D1DR), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der überwiegend an Gαs/olf koppelt, um die Adenylylcyclase zu stimulieren, den intrazellulären cAMP‑Spiegel zu erhöhen und PKA‑abhängige Signalkaskaden zu aktivieren. In Neuronen moduliert die D1DR‑Signalübertragung über nachgeschaltete Effektoren wie CREB und DARPP‑32 die Membranerregbarkeit, synaptische Plastizität und Genexpressionsprogramme und verknüpft so den dopaminergen Tonus mit Funktionen auf Schaltkreisebene. DRD1 ist an dopaminvermittelten Signalwegen beteiligt, die Belohnung, Motivation und motorische Kontrolle prägen, und veränderte Rezeptorexpression oder Signaldynamik werden häufig in der Forschung zu neuropsychiatrischen Erkrankungen und Bewegungsstörungen untersucht. Als Membranrezeptor mit streng regulierter Expression ist DRD1 ein nützliches Ziel zur Untersuchung von GPCR‑Desensibilisierung, Rezeptor‑Trafficking und Crosstalk mit anderen neuromodulatorischen Systemen.
D1DR/Dopamine Receptor D1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen DRD1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
D1DR/Dopamine Receptor D1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des DRD1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der DRD1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen D1DR/Dopamine Receptor D1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native DRD1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von D1DR/Dopamine Receptor D1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des D1DR/Dopamine Receptor D1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem DRD1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.