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Cytokeratin 10 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400193-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Cytokeratin 10 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400193-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KRT10 kodiert Zytokeratin 10, ein Intermediärfilamentprotein vom Typ I, das mit Keratin 1 dimerisiert und so das suprabasale Keratinnetzwerk in mehrschichtigen Epithelien bildet. Dieses Filamentsystem verleiht mechanische Widerstandsfähigkeit, unterstützt die desmosomenassoziierte Zell-Zell-Adhäsion und trägt zur terminalen Differenzierung sowie zur Ausbildung der epidermalen Barriere bei. Die KRT10-Expression ist eng an Programme der Keratinozytenreifung gekoppelt und steht in Wechselwirkung mit calciumabhängigen Differenzierungs- und Stressantwort-Signalwegen, die das Zytoskelett umgestalten. Eine genetische Störung oder fehlregulierte Expression von KRT10 ist mit erblichen Verhornungsstörungen assoziiert, darunter die epidermolytische Ichthyose, und wird in dermatologischen Krankheitsmodellen häufig als Marker für veränderte epitheliale Differenzierung verwendet.
Cytokeratin 10 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KRT10-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KRT10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KRT10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KRT10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.