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cytochrome c Double Nickase Plasmid (m) | sc-419891-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cytochrome c Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419891-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Mouse **Cycs** kodiert Cytochrom c, ein hochkonserviertes Hämprotein, das Elektronen zwischen den Komplexen III und IV der mitochondrialen Atmungskette überträgt und so die oxidative Phosphorylierung und die ATP-Produktion unterstützt. Über seine bioenergetische Funktion hinaus ist Cytochrom c an der intrinsischen Apoptose beteiligt, indem es nach der Permeabilisierung der äußeren Mitochondrienmembran die Bildung des Apoptosoms und die Aktivierung von Caspasen fördert. Die Funktion von **Cycs** ist eng mit der mitochondrialen Homöostase, dem Umgang mit reaktiven Sauerstoffspezies und metabolischen Stressantworten verknüpft, die Entscheidungen über das Zellüberleben mitbestimmen. Eine Fehlregulation der Cytochrom-c-Signalgebung wird in Studien zu Neurodegeneration, Ischämie‑Reperfusionsschädigung, Aktivierung von Immunzellen und dem Stoffwechsel von Krebszellen häufig als molekularer Readout verwendet.
cytochrome c Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cycs-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cycs abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cycs-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cycs-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.