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cytochrome b5 Double Nickase Plasmid (m) | sc-430951-NIC | 20 µg | $410.00 |
Mouse-Cyb5a kodiert Cytochrom b5, ein membranassoziiertes Hämprotein, das Elektronen an Cytochrom-P450-Enzyme, Fettsäure-Desaturasen und Elongationssysteme im endoplasmatischen Retikulum überträgt. Über diese Interaktionen unterstützt Cytochrom b5 den oxidativen Metabolismus von Xenobiotika und endogenen Substraten, die Steroid- und Lipidbiosynthese sowie die Redox-Homöostase. Die Cyb5a-Aktivität kann zelluläre Reaktionen auf oxidativen Stress und die metabolische Verarbeitung von Arzneistoffen und Hormonen beeinflussen und ist damit mit Signalwegen verknüpft, die für die Leberfunktion und das systemische Lipidgleichgewicht relevant sind. Eine veränderte, von Cytochrom b5 abhängige Elektronenübertragung wurde mit einer Fehlregulation des Lipidstoffwechsels und einer gestörten P450-vermittelten Oxidation in Verbindung gebracht, wodurch Cyb5a einen nützlichen Ansatzpunkt für mechanistische Studien in metabolischen und toxikologischen Modellen darstellt.
cytochrome b5 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cyb5a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cyb5a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cyb5a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cyb5a-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.