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cystatin S Double Nickase Plasmid (h) | sc-416501-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cystatin S Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416501-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CST4 kodiert Cystatin S, ein sezerniertes Typ‑2‑Cystatin, das als reversibler Inhibitor papainähnlicher Cysteinproteasen wirkt und so dazu beiträgt, die Proteolyse in extrazellulären und mukosalen Umgebungen im Gleichgewicht zu halten. Durch die Modulation der Cathepsin‑Aktivität trägt Cystatin S zur Protease‑Antiprotease‑Homöostase bei, die die Aufrechterhaltung der epithelialen Barriere, die antimikrobielle Abwehr und die inflammatorische Signalübertragung beeinflusst. Veränderte Cystatin/Cathepsin‑Dynamiken werden mit dysregulierter Gewebeumgestaltung und Immunantworten bei Erkrankungen in Verbindung gebracht, die die Biologie der Mundhöhle und des oberen Aerodigestivtrakts betreffen. CST4 wird daher in Signalwegen untersucht, die die Kontrolle sezernierter Proteasen mit mukosaler Immunität und epithelialen Stressantworten verknüpfen.
cystatin S Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CST4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CST4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CST4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CST4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.