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cystatin D Double Nickase Plasmid (h) | sc-405049-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cystatin D Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405049-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CST5 kodiert Cystatin D, ein sezerniertes Typ‑2‑Cystatin, das lysosomale und extrazelluläre Cysteinproteasen wie Cathepsine hemmt und damit zur Regulation von Proteolyse, Antigenverarbeitung und der Homöostase der epithelialen Barriere beiträgt. Durch die Modulation der Cathepsinaktivität kann Cystatin D den Umsatz der extrazellulären Matrix sowie proteaseabhängige Signalwege beeinflussen, die für Gewebeumbau und entzündliche Reaktionen relevant sind. Eine veränderte CST5‑Expression bzw. ein Ungleichgewicht zwischen Proteasen und Inhibitoren wurde mit Veränderungen im Verhalten des Tumormikromilieus, invasionsassoziierter Proteolyse und der Pathophysiologie von Schleimhäuten in Verbindung gebracht, was CST5 als mechanistischen Knotenpunkt in Studien zu Proteostase und Epithelbiologie unterstützt. CST5 ist daher ein nützliches Ziel, um in humanen Modellsystemen zu untersuchen, wie die Kontrolle von Cathepsinen zelluläre Differenzierung, Stressantworten und interzelluläre Kommunikation prägt.
cystatin D Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CST5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CST5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CST5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CST5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.