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CYP4A10 Double Nickase Plasmid (m) | sc-419927-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CYP4A10 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419927-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Cyp4a10 kodiert das murine Cytochrom-P450-Enzym CYP4A10, eine mit dem endoplasmatischen Retikulum assoziierte Monooxygenase, die die ω‑Hydroxylierung mittelkettiger Fettsäuren und von Arachidonsäure katalysiert und dabei bioaktive Eicosanoide wie 20‑HETE erzeugt. Über diese Reaktionen beeinflusst CYP4A10 die Lipidhomöostase, PPARα‑regulierte Stoffwechselprogramme sowie den oxidativen Stoffwechsel in Niere und Leber. Eine veränderte Cyp4a10‑Aktivität wurde mit Signalwegen in Verbindung gebracht, die den Gefäßtonus, den Natriumhaushalt und inflammatorische Signalübertragung beeinflussen, was sie für Studien zu kardiometabolischen und renalen Phänotypen relevant macht. In vivo‑ und zellbasierte Modelle nutzen die gezielte Beeinflussung von Cyp4a10, um zu untersuchen, wie Fettsäureoxidation und Eicosanoidproduktion die Gewebephysiologie und Stressantworten prägen.
CYP4A10 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cyp4a10-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cyp4a10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cyp4a10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cyp4a10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.