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CYP3A5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401306-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CYP3A5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401306-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CYP3A5 kodiert eine Cytochrom-P450-Monooxygenase, die den oxidativen Metabolismus vielfältiger Xenobiotika und endogener Substrate katalysiert und damit zur Phase‑I‑Biotransformation im endoplasmatischen Retikulum beiträgt. Als Teil hepatischer und extrahepatischer Netzwerke arzneistoffmetabolisierender Enzyme beeinflusst CYP3A5 Signal- und Stoffwechselwege, die die Steroid- und Lipidhomöostase sowie die Elimination umweltbedingter Chemikalien steuern. Interindividuelle Unterschiede in der Expression und Aktivität von CYP3A5 sind ein wesentlicher Bestimmungsfaktor des metabolischen Phänotyps und können in Zell- und Organoidmodellen die Exposition gegenüber CYP3A‑Substraten verändern. Eine dysregulierte, CYP3A5‑abhängige Metabolisierung wurde in Zusammenhängen wie der Anfälligkeit gegenüber toxischen Substanzen sowie krankheitsassoziierten Veränderungen der Leberfunktion und entzündungsbezogenen Transkriptionsprogrammen untersucht.
CYP3A5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CYP3A5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CYP3A5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CYP3A5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CYP3A5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.