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CYP2C19 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404808-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CYP2C19 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404808-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes **CYP2C19** kodiert eine mikrosomale Cytochrom‑P450‑Monooxygenase, die im endoplasmatischen Retikulum die NADPH‑abhängige Oxidation unterschiedlichster Xenobiotika und endogener Substrate katalysiert. Als Bestandteil des Phase‑I‑Stoffwechsels trägt CYP2C19 zum Redox‑Cycling und zur Kopplung mit der Cytochrom‑P450‑Reduktase bei und prägt damit nachgelagerte Konjugationswege sowie die gesamte zelluläre Entgiftungskapazität. Genetische und regulatorische Variationen in CYP2C19 verändern den metabolischen Fluss und können die zelluläre Empfindlichkeit gegenüber chemischen Expositionen sowie Arzneistoff‑Biotransformationsphänotypen beeinflussen, die für die Pharmakogenomik relevant sind. In der Forschung wird CYP2C19 eingesetzt, um die hepatische und extrahepatische Stoffwechselkompetenz, die Enzym‑Substrat‑Spezifität und Mechanismen zu untersuchen, die den Xenobiotika‑Metabolismus mit zellulären Stressantworten verknüpfen.
CYP2C19 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CYP2C19-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CYP2C19 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CYP2C19-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CYP2C19-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.