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CYP1A1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-419897-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
CYP1A1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-419897-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen **Cyp1a1** kodiert das Cytochrom-P450-Enzym **CYP1A1**, eine hämabhängige Monooxygenase, die den oxidativen Metabolismus von Xenobiotika und endogenen Substraten katalysiert. Seine Transkription wird nachgeschaltet zur Signalübertragung des Aryl-Hydrocarbon-Rezeptors (**AHR**) stark induziert und verknüpft damit Umweltliganden mit der Biotransformation der Phase I sowie nachfolgenden Entgiftungswegen. Die CYP1A1-Aktivität beeinflusst das zelluläre Redoxgleichgewicht und kann während des Substratumsatzes die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies modulieren, wodurch Schnittstellen zu Stressantwort-Programmen und entzündlicher Signalgebung entstehen. Eine dysregulierte Expression oder Aktivität von CYP1A1 wurde mit veränderter Empfindlichkeit gegenüber Chemikalien und mit karzinogenese-relevanten Prozessen in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in der Toxikologie, Expositionsbiologie und in Studien zu Gen-Umwelt-Interaktionen unterstützt.
CYP1A1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Cyp1a1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CYP1A1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Cyp1a1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Cyp1a1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CYP1A1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Cyp1a1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CYP1A1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CYP1A1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Cyp1a1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.