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cyclin G1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402045-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cyclin G1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402045-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CCNG1 kodiert Cyclin G1, ein atypisches Cyclin, das auf transkriptioneller Ebene durch p53 reguliert wird und die Zellzykluskontrolle mit zellulären Stressantworten koordiniert. Cyclin G1 ist an der Regulation von Checkpoints und an der Modulation von Proteinphosphorylierungsnetzwerken beteiligt, einschließlich Interaktionen, die die MDM2–p53-Rückkopplung sowie phosphataseassoziierte Signalwege wie PP2A-gekoppelte Komplexe beeinflussen. Über diese Signalachsen wirkt CCNG1 auf Proliferation, genomische Stabilität und die Reaktion auf DNA-Schäden und ist damit relevant für Studien zur Tumorbiologie, zur Resistenz gegenüber genotoxischem Stress und zur aberranten Zellzyklusregulation in Kontexten menschlicher Erkrankungen. Eine veränderte CCNG1-Expression oder -Regulation wurde bei mehreren Krebsarten beobachtet, was seine Eignung als mechanistischer Knotenpunkt zur Analyse stressadaptiver Signalgebung unterstreicht.
cyclin G1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CCNG1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CCNG1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CCNG1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CCNG1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.