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cyclin D2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401236-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cyclin D2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401236-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CCND2 kodiert Cyclin D2, einen regulatorischen Partner von CDK4/6, der das Fortschreiten der G1‑Phase vorantreibt, indem er die Phosphorylierung des Retinoblastom-Proteins und die E2F‑abhängige Transkription fördert. Cyclin D2 integriert mitogene Signale aus Signalwegen wie PI3K–AKT und RAS–MAPK, um den Eintritt in den Zellzyklus, die Proliferation sowie kontextabhängige Differenzierungsprogramme zu koordinieren. Eine veränderte CCND2‑Dosierung oder -Regulation kann die G1/S‑Kontrollpunkte stören und dadurch Genomstabilität und Proliferationsfähigkeit beeinflussen. Eine Fehlregulation der Cyclin‑D2‑Signalgebung wurde mit aberranten Wachstumsphänotypen in Verbindung gebracht und wird in der Krebsbiologie, bei Entwicklungsstörungen sowie in endokrinen und neuronalen Linienmodellen untersucht, in denen die Kontrolle der CDK4/6–RB‑Achse entscheidend ist.
cyclin D2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CCND2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CCND2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CCND2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CCND2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.