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cyclin D1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400047-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cyclin D1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400047-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CCND1 kodiert Cyclin D1, einen zentralen Regulator des G1/S-Übergangs im Zellzyklus, der mit CDK4/6 zusammenwirkt, um RB1 zu phosphorylieren und die E2F-abhängige Transkription zu fördern. Cyclin D1 integriert mitogene Signale aus Signalwegen wie RAS–MAPK und PI3K–AKT, um extrazelluläre Reize mit dem Eintritt in den Zellzyklus, Proliferation und Differenzierung zu koppeln. Eine fehlregulierte CCND1-Expression oder eine Zunahme der Kopienzahl ist in zahlreichen Tumorkontexten häufig mit aberranter Checkpoint-Kontrolle, veränderten Transkriptionsprogrammen und genomischer Instabilität assoziiert, was CCND1 zu einem intensiv untersuchten Knotenpunkt in Netzwerken der Zellzyklus- und onkogenen Signalübertragung macht.
cyclin D1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CCND1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CCND1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CCND1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CCND1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.