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CSB Double Nickase Plasmid (h) | sc-401287-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CSB Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401287-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ERCC6 kodiert das humane Cockayne-Syndrom‑B‑Protein (CSB), einen ATP‑abhängigen, zur SWI2/SNF2‑Familie gehörenden, DNA‑Helikase‑ähnlichen Faktor, der die Transkription mit der Nukleotidexzisionsreparatur koppelt. CSB ist zentral für die transkriptionsgekoppelte NER (TC‑NER), indem es an durch Läsionen zum Stillstand gebrachte RNA‑Polymerase‑II‑Komplexe erkennt, das Chromatin‑Remodeling koordiniert und Reparaturfaktoren rekrutiert, um die Transkriptionselongation wiederherzustellen. Über die TC‑NER hinaus trägt CSB zur Genomstabilität bei, unter anderem durch Funktionen in der Antwort auf oxidative DNA‑Schäden, im Umgang mit Replikationsstress und in der mitochondrialen Homöostase. Eine Störung der ERCC6‑Funktion ist mit dem Cockayne‑Syndrom und verwandten neuroentwicklungsbedingten sowie progeroiden Phänotypen verknüpft, was CSB zu einem zentralen Ansatzpunkt für die Untersuchung von DNA‑Schadenssignalgebung und transkriptionsassoziierten Reparaturdefekten macht.
CSB Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ERCC6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ERCC6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ERCC6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ERCC6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.