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CRMP-4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403305-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CRMP-4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403305-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DPYSL3 kodiert das Collapsin-Response-Mediator-Protein 4 (CRMP-4), ein zytosolisches Phosphoprotein, das extrazelluläre Leitsignale mit dem Umbau des Zytoskeletts in Neuronen und anderen polarisierten Zellen verknüpft. CRMP-4 ist an der Semaphorin/Neuropilin-Plexin-Signalübertragung sowie an nachgeschalteten Kinase-Signalwegen beteiligt, die die Mikrotubuli-Dynamik, das Neuritenauswachsen, den Kollaps von Wachstumskegeln und die Axonführung regulieren. Außerhalb des Nervensystems wird DPYSL3 mit Programmen der Zellmigration und -adhäsion in Verbindung gebracht, indem es die Organisation des Zytoskeletts koordiniert. Veränderte Expressions- und Phosphorylierungszustände von DPYSL3/CRMP-4 wurden mit neuroentwicklungsbezogenen und neurodegenerativen Mechanismen assoziiert und zudem im Kontext von Tumorzell-Invasivität und metastatischen Phänotypen als kontextabhängiger Marker zellulärer Motilität untersucht.
CRMP-4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DPYSL3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DPYSL3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DPYSL3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DPYSL3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.