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Crk II Double Nickase Plasmid (h) | sc-402415-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Crk II Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402415-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CRK kodiert Crk II, ein Adapterprotein mit SH2-/SH3-Domänen, das phosphorylierte Tyrosinmotive mit nachgeschalteten Effektoren koppelt, die die Signaltransduktion steuern. Crk II ist an Integrin- und Wachstumsfaktorrezeptor-Signalwegen beteiligt, indem es Proteine wie p130CAS/BCAR1 und GEFs der DOCK-Familie mit der Rho-GTPase-Signalübertragung verknüpft und so Aktin-Remodelling, Zelladhäsion, Migration und Überleben reguliert. Aufgrund seiner Rolle in der Dynamik fokaler Adhäsionen sowie in MAPK-/PI3K-assoziierten Netzwerken wird veränderte CRK-Signalgebung häufig im Zusammenhang mit onkogener Transformation, Invasion und metastaseassoziierten Phänotypen untersucht. Eine Dysregulation Crk-II-vermittelter Komplexe wurde zudem in Modellen aberranter Entwicklungs-Signalgebung und von Stressantwort-Signalwegen erforscht, die für die Biologie menschlicher Erkrankungen relevant sind.
Crk II Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CRK-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CRK abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CRK-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CRK-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.