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CRISP-10 Double Nickase Plasmid (h) | sc-413493-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CRISP-10 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-413493-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane CRISPLD1-Gen kodiert das sezernierte, cysteinreiche Protein CRISP-10, ein Mitglied der CAP-Superfamilie, die durch konservierte Cysteinmotive gekennzeichnet ist, welche extrazelluläre Protein-Protein-Interaktionen unterstützen. CRISP-10 wird mit der Regulation der Zelladhäsion und der Organisation der extrazellulären Matrix in Verbindung gebracht und ist damit an Gewebeumbauprozessen beteiligt, die Zellmigration und Morphogenese prägen. Expressions- und Funktionsstudien verknüpfen CRISPLD1 mit entwicklungsbiologischen sowie kardiovaskulär relevanten Phänotypen, was mit Rollen in Signalumgebungen vereinbar ist, die Differenzierung und strukturelle Integrität beeinflussen. Eine dysregulierte CRISPLD1/CRISP-10-Aktivität wurde in krankheitsassoziierten transkriptomischen Signaturen beschrieben und stützt seine Nutzung als mechanistisches Ziel in pathway- und biomarkerorientierter Forschung.
CRISP-10 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CRISPLD1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CRISPLD1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CRISPLD1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CRISPLD1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.