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CRIK Double Nickase Plasmid (m) | sc-419668-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CRIK Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419668-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Cit-Gen kodiert die Citron‑Rho‑interagierende Kinase (CRIK), eine Serin/Threonin‑Kinase, die stromabwärts von RhoA wirkt und während der Zytokinese den Umbau des Aktinzytoskeletts koordiniert. CRIK lokalisiert sich in die Teilungsfurche und den Midbody, wo sie die Organisation des kontraktilen Rings und die Abszission durch die Regulation von Myosin und anderen zytoskelettalen Effektoren unterstützt. Diese Aktivität verbindet Cit mit dem Fortschreiten des Zellzyklus, der mitotischen Genauigkeit und der Gewebehomöostase in proliferativen Kompartimenten. Eine fehlregulierte Zytokinese und Zytoskelettkontrolle infolge veränderter CRIK‑Funktion ist relevant für Studien zu Genominstabilität, Aneuploidie und Entwicklungsphänotypen in Mausmodellen.
CRIK Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cit-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cit abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cit-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cit-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.