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CREM Double Nickase Plasmid (h) | sc-400406-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CREM Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400406-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CREM (cAMP Response Element Modulator) ist ein bZIP-Transkriptionsfaktor, der an cAMP-Response-Elemente bindet, um stimulusabhängige Programme der Genexpression zu regulieren. In menschlichen Zellen integriert er die cAMP/PKA-Signalübertragung und steht in Schnittstellenkontakt mit MAPK- sowie calciumresponsiven Signalwegen, um transkriptionelle Outputs zu steuern, die an Proliferation, Differenzierung, Stoffwechsel und Zellüberleben beteiligt sind. CREM ist besonders relevant für die neuroendokrine und reproduktive Biologie, wo es zur circadianen und hormonellen Regulation von Gennetzwerken beiträgt. Eine dysregulierte CREM-Aktivität wurde mit veränderten Transkriptionszuständen in verschiedenen Krebsarten und immunbezogenen Kontexten in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als mechanistischer Knotenpunkt für pathway-fokussierte Studien unterstützt.
CREM Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CREM-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CREM abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CREM-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CREM-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.