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CPTII Double Nickase Plasmid (h) | sc-403401-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CPTII Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403401-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Carnitin-Palmitoyltransferase 2 (CPT2) kodiert CPTII, ein Enzym der inneren Mitochondrienmembran, das die Rückumwandlung langkettiger Acylcarnitine in Acyl-CoAs katalysiert und damit deren Eintritt in die β‑Oxidation ermöglicht. Dieser Schritt ist zentral für den Fettsäureabbau, die Einspeisung lipidabgeleiteten Acetyl‑CoA in den Citratzyklus (TCA‑Zyklus) sowie die Aufrechterhaltung der zellulären Energiehomöostase in stoffwechselintensiven Geweben. Die CPTII‑Aktivität beeinflusst das mitochondriale Redoxgleichgewicht und den Lipidfluss und ist damit mit übergeordneten Signalwegen verknüpft, die den oxidativen Stoffwechsel und Stressantworten bei metabolischer Belastung regulieren. Pathogene CPT2‑Varianten sind mit Störungen der Oxidation langkettiger Fettsäuren assoziiert, wodurch CPTII ein wichtiges Ziel für mechanistische Studien zu Energiestoffwechsel, mitochondrialer Funktion und lipidinduzierten zellulären Phänotypen darstellt.
CPTII Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CPT2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CPT2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CPT2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CPT2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.