



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
CPE Double Nickase Plasmid (h) | sc-404429-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CPE Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404429-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Carboxypeptidase E (CPE) ist eine Exopeptidase des sekretorischen Weges, die C‑terminale basische Aminosäurereste von Prohormon- und Proneuropeptid‑Zwischenprodukten entfernt und damit die Reifung bioaktiver Peptide in endokrinen und neuroendokrinen Zellen unterstützt. Über ihre katalytische Funktion hinaus ist CPE an der Transportsteuerung dichtkerniger sekretorischer Granula und an der regulierten Sekretion beteiligt und verknüpft so die Peptidprozessierung mit vesikulärer Sortierung und reizgekoppelter Freisetzung. Eine veränderte CPE‑Expression oder ‑Funktion wurde mit Störungen der metabolischen und neuroendokrinen Homöostase in Verbindung gebracht und u. a. im Kontext adipositasassoziierter Phänotypen, Diabetesanfälligkeit und neurologischer Dysfunktion untersucht. Diese Eigenschaften machen CPE zu einem nützlichen Knotenpunkt, um die Biosynthese von Peptidhormonen, die Biologie sekretorischer Granula und Signalnetzwerke, die von prozessierten Neuropeptiden abhängen, zu analysieren.
CPE Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CPE-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CPE abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CPE-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CPE-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.