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COX4 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400616-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
COX4 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400616-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das menschliche Gen **COX4I1** kodiert die Cytochrom-c-Oxidase‑Untereinheit IV, Isoform 1 (COX4), eine nukleär kodierte strukturelle Komponente des mitochondrialen Komplexes IV. Sie trägt zur Regulierung des Elektronentransfers von Cytochrom c auf molekularen Sauerstoff bei und unterstützt die oxidative Phosphorylierung. Durch die Beeinflussung der Komplex‑IV‑Aktivität trägt COX4 zur Aufrechterhaltung des mitochondrialen Membranpotenzials, zur ATP‑Produktion und zur Homöostase reaktiver Sauerstoffspezies bei und ist in übergeordnete bioenergetische und Stressantwort‑Programme eingebunden. Die Expression von COX4I1 und die Stöchiometrie von Komplex IV werden häufig in Studien zu mitochondrialer Dysfunktion, Hypoxie‑Adaptation und metabolischer Reprogrammierung untersucht, wie sie proliferative und degenerative Krankheitszustände begleiten. Als zentraler Marker für die Integrität der Atmungskette wird COX4 oft verwendet, um Veränderungen der mitochondrialen Biogenese und Proteostase mit einem veränderten zellulären Stoffwechsel zu verknüpfen.
COX4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen COX4I1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
COX4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des COX4I1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der COX4I1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen COX4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native COX4I1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von COX4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des COX4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem COX4I1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.