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Cox-2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400072-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Cox-2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400072-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PTGS2 kodiert die Cyclooxygenase-2 (Cox-2), ein induzierbares, membranassoziiertes Enzym, das Arachidonsäure in Prostaglandin H2 umwandelt – den verpflichtenden Vorläufer bioaktiver Prostanoide. Cox-2 wird durch entzündliche Zytokine, Wachstumsfaktoren und Stresssignale rasch hochreguliert und verknüpft dabei NF-κB-, MAPK- und AP-1-gekoppelte Transkriptionsprogramme mit der Biosynthese von Lipidmediatoren. Über nachgeschaltete Prostaglandin-Signale moduliert es den Gefäßtonus, Thrombozyten–Endothel-Interaktionen, Schmerz- und Fieberreaktionen sowie die Rekrutierung von Immunzellen. Eine fehlregulierte PTGS2-Expression und veränderte Prostanoid-Flüsse werden häufig in Modellen chronischer Entzündung, tumorfördernder Mikroumgebungen sowie metabolischer oder kardiovaskulärer Erkrankungen untersucht, in denen Eicosanoid-Signalwege den Zellzustand und die Gewebeumbauprozesse prägen.
Cox-2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PTGS2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PTGS2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PTGS2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PTGS2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.